Alles im grünen Bereich: „Bless the music of the auld craic-heads!“


In Search Of A Rose kombinieren einen phantasievollen und abwechslungsreichen Stil mit Virtuosität und Humor, der für Irish Folk Rock-Fans ein absolutes Muss ist. Nicht nur der Vollständigkeit halber sollte man sie zum Kanon guter und professioneller deutscher Celtic Rock-Bands zählen, sondern auch wegen ihrer Kreativität und ihrem Hang zum Detail. Große Empfehlung für alle also, die zwischen gemäßigtem Punkrock bis hin zu Poprock auf solider Folkbasis mit Neigung zu liebevollen Verzierungen durch andere Musikstile zu haben sind.

Schon im Alter von 12 Jahren lernten sich die Mitglieder von In Search Of A Rose (ISOAR) kennen und vielleicht ist das ihr Geheimnis: Alte Freundschaft, die nicht rostet sondern von der Musik lebt. Eben durch diese Freundschaft und die gemeinsamen Erlebnisse wird ihre Art der irischen Musik immer wieder neu gestaltet und in neue Dimensionen geführt.


Gegründet 1992 in Lemgo, hat sich ISOAR schnell als feste Größe in der deutschen Folkrock-Szene etabliert. Als Vorbilder fungierten Bands wie The Pogues, The Levellers oder The Waterboys.


In über 600 Konzerten im gesamten Bundesgebiet und euro-päischen Ausland (vor 10 bis 10.000 Zuschauern) haben ISOAR längst bewiesen, eine fantastische Live-Band voller Spielfreude und Enthusiasmus zu sein. Ihre mitreißenden Songs begeistern jeden zwischen 8 und 88 Jahren. Alter, Herkunft oder andere Kategorisierungen spielen keine Rolle, wenn die Truppe auf der Bühne steht. Und ganz nebenbei zeigen die Westfalen, dass nicht nur rockige Gitarrensoli à la Hendrix hinter dem Kopf gespielt werden können, sondern eben auch eine Mandoline.


ISOAR (u.a. „Band der Woche“ bei 1Live, „Band des Monats“ im FACHBLATT Musikmagazin) haben fünf Alben und eine EP aufgenommen. Das neueste Werk „Kind Of Green“ hat sie nun auch international bekannter gemacht. In UK, Frankreich, den USA, Kanada und Japan verkauft sich „Kind Of Green“ über die bekannten Download-Plattformen und es werden erste Vorbereitungen für weitere, internationale Konzerte getroffen.


Eine nicht ganz alltägliche Band die einst auszog, um eine Rose zu suchen.Still „In Search Of A Rose“.


Die Band:

Ebl Mandingo - Vocals, Mandolin, Guitars, Banjo, Bass

Rudi Richman - Guitars, Mandolin, Backing-Vocals

Judith Paral - Fiddle

Maze Kyeck - Vocals, Bass, Mandolin, Banjo, Guitar

Mac Gable - Drums, Cajon


Discografie:

1995 - Conquering

1996 - EP Freaks

1997 - Fresh Lotus Surprise

2000 - Extravaganza

2002 - Folk ‘n’ Roll (1992 - 2002)

2008 - Kind Of Green


Sampler:

1994 - Hot-das beste der dt. Indie Szene

1995 - If you dont get folked...2

1998 - Halloween

1999 - St. Patricks Day

2007 - Folk im Schlosshof

2008 - Soundz of the City


Biographie



Nein, sie verwenden keine irische Butter und auch waschen sie sich nur selten

mit irischer Seife. Fest steht aber, die Liebe zum irischen Folk Rock ist auch

im vierzehnten Jahr ihres Bestehens ungebrochen. Diese Liebe führte nach

anfänglichen Sessions in ihrer Heimatstadt Lemgo zur Gründung von 'In Search Of

A Rose' im Jahre 1992. Der Bandname wurde von einem Titel der 'Waterboys'

übernommen. Die Musik war inspiriert von Gruppen wie den 'Pogues', 'Waterboys',

'Levellers' und den Jigs und Reels der grünen Insel. Mitreißende Konzerte und

das im September 1993 eingespielte Tape 'The Pirates of Folk', das nur eigene

Titel enthielt, verhalf der Gruppe zu größerer Bekanntheit. Die Plattenfirma

'East West Records' veranstaltete mit dem Konzern Karstadt einen Wettbewerb für

vertragslose Bands. 'In Search Of A Rose' waren einer der Sieger und konnten

somit einen Titel auf dem Sampler 'Neue Bands zum Aufdrehen - das Beste der

deutschen Indie Szene' unterbringen. Eigene Touren, Auftritte im Radio und mit

Größen wie Stoppok, Whiskey Priests, Paddy goes to Holyhead, Kieran Halpin oder

Fiddlers Green folgten.



Im Dezember 1994 unterschrieb die Band ihren ersten Plattenvertrag bei dem

Gelsenkirchener Label 'Big Easy' und debütierte mit ihrer CD 'Conquering', die

nach Meinung der Dortmunder Uni Zeitung '...die beste anglo-irische Platte war,

die je in Deutschland entstand...' und beim Radiosender EINSLive sogar 'CD der

Woche' wurde. 1995 waren sie Special Guests der 'St. Patricks Celebration Tour',

spielten auf der 'Popkom' und waren Headliner verschiedener Open Air Festivals.

Im März 1996 kürte sie das Fachblatt Musikmagazin zur Gruppe des Monats. Diese

Zeitschrift urteilte über die zwischenzeitlich veröffentlichte Mini-CD 'Freaks':

'Bei den Live Stücken geht die Post ab, die neue Nummer Freaks ist eine

wunderschöne Synthese aus eingängigem Pop und irischer Tradition und 'Rebel

Town' (Conquering) gehört sowieso zum Besten was ich hierzulande aus diesem

Genre gehört habe.'



1997 wurde der zweite Longplayer 'Fresh Lotus Surprise' veröffentlicht,

gemastert von Kevin Metcalfe der unter anderem für die 'Pogues', 'Blur' oder die

'Cranberries' gearbeitet hatte. Das Fachblatt befand: '... siebzehn ausgereifte

Titel, keiner davon ist überflüssig' und die Saarbrücker Zeitung schrieb 1997:

"...das mit Spannung erwartete Zweitwerk des jungen Sextetts und es ist so

großartig geraten, dass es In Search Of A Rose in der obersten Liga deutscher

Folk-Kunst etablieren wird. Es ist die ansteckende Frische die auf anhieb

überzeugt, die unkomplizierte Herangehensweise, die den Hörer für sich einnimmt.

Keine Frage, hier spielen Enthusiasten mit heart, soul, feeling und spirit."

Neben den Produktionen brachte es die Band auf 50-80 Konzerte im Jahr und konnte

gemeinsame Auftritte mit bekannten Künstlern (The Oysterband, Selig, Marla Glen,

Subway to Sally, Fury in the Slaughterhouse, Celtas Cortos, Tocotronic, Die

Sterne, u.a.) vorweisen.



Bis ins Jahr 1999 waren 'In Search Of A Rose' unermüdlich im ganzen Bundesgebiet

mit Abstechern nach Italien und in die Schweiz auf Tour. Im Jahre 2000 wurde

dann die dritte CD 'Extravaganza' produziert, die wesentlich rockiger und

experimenteller ausfiel. So urteilte das Online Magazin 'Powermetal' in seinen

Reviews 2001: '... Unter allen Songs ist nicht ein einziger Patzer zu finden.

Texte, Melodien wie auch Instrumentierung sind durchweg begeisternd, die Musik

geht ins Blut und bringt die innere Stimmgabel zum schwingen. Was dieses Genre

angeht, so kenne ich in deutschen Gefilden nichts was mich derart begeistert und

zu überzeugen weiß." (www.powermetal.de Reviews, 2001)

Nach der langen CD-Produktion kam es zu zur Trennung von Akkordeonist Eddi Tapp

und Flötistin Vio B.. Siouxsie (Susanne Hill), die in den vergangenen Jahren als

Musikerin in Dublin gelebt hatte, kehrte zur Band zurück. In Ur-Besetzung ging

es weiter mit zahllosen Konzerten und 2002 erschien mit 'Folk'n'Roll' die erste

Collection-CD der Band.



Mittlerweile hat die Band das Live-Pensum heruntergeschraubt. Dennoch haben die

fünf Musiker bisher an die 600 Konzerte gespielt und erst im vergangenen Jahr

als Headliner des Duisburger Folk Festivals knapp 10.000 Besucher begeistert. In

Search of a Rose sind seit einigen Jahren bis auf Schlagzeuger MacGable nicht

mehr im Lipperland ansässig. Maze wohnt in Hamburg, Rudi Richman in Münster,

Siouxsie in Osnabrück und Ebl Mandingo, in Bath lebend, begeistert mittlerweile

sogar mit seiner ausdruckvollen Stimme die Zuhörer in Südengland.

Dies ist jedoch kein Hinderungsgrund für weitere Aktivitäten. 2006 stehen ca. 20

Termine im Bundesgebiet an und für das kommende Jahr ist eine Tour in England

geplant. Und vielleicht folgt dann doch noch das lang erwartete neue Studioalbum

einer beständigen und sicherlich nicht ganz alltäglichen 'Irish Folkrock' Band

die einst auszog, um eine Rose zu suchen.



Rudi
2009-05-14

Last Updated (Saturday, 16 May 2009 15:16)